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DIY-Projekte richtig planen

DIY-Projekte richtig planen – Heimwerkerfreuden im effektiven Rahmen

Ein Zuhause soll gemütlich sein und das einmalige Ambiente nach eigenen Wünschen erstrahlen lassen. Ob im Eigenheim oder in der Wohnung steht daher das Prinzip Do it yourself immer mehr im Vordergrund. Das langsame Wachsen der stimmungsvollen Charakteristik jedes einzelnen Stückes und letztendlich als großes Projekt des gesamten Raumes wird dabei nicht nur erfüllendes Hobby, sondern gleicht einer viel größeren Bedeutung. Denn oft lassen sich nur so wahre Unikate in den eigenen vier Wänden oder auch im Garten realisieren. Zudem entsprechen die daraus resultierenden Objekte in der Regel mehr dem individuellen Wünschen als jede Ware aus dem Möbelhaus, Discounter oder Onlineshop. Dennoch: Die Frage „Selber bauen oder fertig kaufen“ bleibt weiterhin bestehen – Einen Vergleich ziehen wir hier. Damit es mit den Do-it-yourself Resultaten daheim aber klappt, bedarf es einer guten Planung. Eins steht fest: DIY-Projekte richtig planen ist ein Muss für jeden Heimwerker.

Kluge Vorbetrachtungen um ein DIY-Projekte richtig zu planen

Heimwerker, welche Unterschränke und Tische sowie Kinderbetten oder ähnliches selber machen wollen, sollten sich vor dem eigentlichen ersten Schritt einige Gedanken machen. Zu diesen Überlegungen zählt zum Beispiel die Frage nach dem benötigten Material. Wenn die gewünschte Größe und die zur Verfügung stehenden Maße bekannt sind, sollte die Flächendimension sicher und bequem erfolgen. DIY heißt nämlich auch nachhaltige Eigenkreation. Und diese fängt ohne unnötigen Verschnitt bei genauen Abmessungen an. Als Nächstes empfiehlt sich eine Auflistung benötigter Werkzeuge, Werkstoffe und diverser benötigter Kleinartikel.

Das Suchen von Schrauben, wenn sie benötigt werden, bleibt somit außen vor. Und auch der zusätzliche Weg zum Baumarkt, weil das Holz nicht reicht oder man doch weniger Scharniere hatte als man dachte, muss dann nicht sein. Vor dem eigentlichen Start eignen sich daher geordnete Material- und Werkzeugstapel. In diesem Hinblick darf gern auch funktionierende Elektrowerkzeuge gedacht werden – nichts ist furchtbarer als ein röhrender Akkuschrauber und der um vier Stunden verzögerte Baubeginn. So sind bereits die besten Voraussetzungen für ein reges und produktives „Basteln“ geschaffen. Aber gehen wir doch für eine optimale Planung noch weiter zurück – zum Anfang aller DIY-Projekte: die zeichnerische Planung.

Zeichnerische Entwürfe als Basis des DIY-Heimwerkers

Ohne eine visuelle Vorstellung lassen sich nahezu keine handwerklichen Ergebnisse erzielen und kein DIY-Projekte richtig planen. Ob beim Einsetzen eines Zwischenbodens, dem Bau eines Etagenbetts oder bei der Neugestaltung der Gartenlounge bleibt alles im Lot und im Zeitplan, wenn die Zeichnung passt. Und dafür kann sich auch der mieseste Zeichner unter die Arme greifen lassen. Mit dem Programm Sketchup funktioniert dies zum Beispiel vollkommen unkompliziert und absolut individuell. Ja, man braucht im Vorfeld Zeit und Übung, aber sobald das Software-Verständnis da ist, läuft die Planung wie von selbst.

Mit Sketchup lassen sich allerhand eigene Kreationen erschaffen. Mit diesem 3D-Modellierungsprogramm lassen sich selbst die kleinen Projekte abbilden. Im Vergleich zu anderen CAD-Programmen bietet diese Software aber einen erheblich einfacheren Zugang für Einsteiger, sodass nicht erst ein Ingenieurstudium vor das eigentliche DIY-Projekt vorangestellt werden muss. Die Variationen reichen nunmehr von Einzelobjekten bis hin zu komplexen Projekten aus. Hier sind keine Grenzen gesetzt. Und so sind mittels Sketchup maßgeschneiderte Zeichnungen vor Beginn des eigenen Projektes einfach umzusetzen und der Grundstein für das DIY-Erfolgskonzept.

Pragmatische Tipps für die richtige Planung

Wenn Heimwerker als leidenschaftliches Hobby basteln und bauen, stehen einige funktionale und effektive Ideen im Raum. Und genau die gilt es anzusteuern, da sich nicht jeder gut klingende Gedanke auch zu einem vielversprechenden Ergebnis wandelt. Nicht nur das Ambiente muss letztendlich im Ganzen wirken, auch die herausziehbaren Schieber sollten sich nicht gegenseitig blockieren – und genau dafür dient eine Planungszeichnung. Wer Mobiliar und funktionale Objekte selber machen möchte, sollte sich aber auch immer an der kompletten Raumwirkung orientieren. Zudem empfiehlt es sich, Projekte nicht nur als großes Ganzes zu planen, sondern auch kleinere Details und Aufteilungen beachten.

Daher sind kleine bildliche Ausführungen von Bauteilen und Einzelkomponenten extrem hilfreich, um ein gesamtstimmiges Ergebnis zu erhalten. Natürlich hat der DIY-Profi im Hinterkopf, dass für unterschiedliche Materialien spezielle Werkzeuge und Werkstoffe vorhanden sind. Dies fängt schon bei den Bohrköpfen an und endet bei unterschiedlichen Holzleimen. Mit ein wenig Recherche im Vorfeld können diese kleinen Missgeschicke stilvoll umgangen werden. Auch der Blick auf Farben und Formen im Gesamtpaket darf in Hinblick auf ein stimmiges Ensemble nicht fehlen. Unterschiedliche Holzstrukturen können einerseits urig wirken, können aber auch störend sein. So kann es im Vorfeld helfen, mögliche Maserungen, Objektstile und anderweitige Strukturen einem Kombinationstest zu unterziehen.

Viel Spaß beim planen!

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