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Diese Zwingen musst du kennen!

Wichtige Zwingen kurz erklärt

Jeder Bastler, Tüffler, Heimwerker kennt Sie, braucht Sie und liebt sich vermutlich auch – die Zwinge. Es gibt Zwingen in verschiedensten Formen und Ausführungen. Doch welche Zwingen gibt es eigentlich? Welche Unterschiede gibt es? Einen kleinen Einblick gibt es hier:

Tempergusszwingen

Die Tempergusszwinge ist die wohl bekannteste Art der Zwinge. Mit dieser Zwingenart lassen sich hohe Spannkräfte erreichen. Die Tempergusszwinge wird vermehrt bei Verleimungen von Bauteilen oder beim Anpressen von Bauteilen verwendet. Die Zwinge besitzt einen Guss Spannarm sowie eine Gleitschiene aus Stahl. Die Tempergusszwinge ist vermehrt als Schraubvariante im Einsatz. Dies bedeutet, dass der Pressdruck über ein Schraubmechanismus reguliert werden kann. Viele Heimwerker beschreiben, dass man bei diesen Schraubzwingen eine “spürbare Anpress-Druckregulierung” erzielen kann.

Ganzstahlzwingen

Die Ganzstahlzwinge (meist auch als Schraubvariante verfügbar) wird aus einem anderen einheitlichen Material hergestellt. Egal ob Gleitbügel, Festbügel oder die Gleitschiene. Die Herstellung setzt hier ausschließlich Stahl ein. Durch diese Verarbeitung ist eine leicht federnde, gar dämpfende Zwingenart gegeben, welche Vibrationen sehr gut abfangen kann. Vor allem in der Metallverarbeitung findet die Ganzstahlzwinge ihren Einsatzort und ist aufgrund ihrer Vorteile ein gern gesehener Mitspieler.

Korpuszwingen

In der Betrachtung einer Korpuszwinge lässt sich feststellen, dass diese zwei parallel liegende Spannflächen besitzt, welche sich in ihrem Abstand einstellen lassen. Die Korpus-Schraubzwinge findet hauptsächlich in der Verleimung von Brettern ihren Hauptverwendungszweck. Eine Korpuszwinge lässt sich aus verschiedensten Materialen fertigen. Korpuszwingen schaffen einen enorm hohen Anpressdruck, welcher sich meist durch ein einseitiges Schraubgewinde individuell regulieren lässt.

C-Schraubzwinge

Wer regulierten Spanndruck in einer enger Arbeitssituation benötigt, wird mit der C-Schraubzwinge einen wahrer Freund finden. C-Schraubzwingen sind geformt wie der Buchstabe C und meist mit Gewinden aus Kohlestoffstahl gefertigt. Dies gewährleistet ein leichtgängiges Spannen. Die C-Schraubzwinge wird meist aus einem Eisenguss hergestellt und ist somit sehr robust, wenn auch meist klein.

Einhandzwinge

Es muss mit einer Hand gehen? Kein Problem – Einen besonderen Vorteil bieten sogenannte Einhandzwingen. Gerade bei schwierigen bzw. komplizierten Spannarbeiten ist der Einsatz von Einhandzwingen ideal. Der Pressdruck lässt sich sehr schön mit nur einer Hand erzeugen – besonders beliebt sind auch Einhandzwingen, welche den Pressdruck lösen können. Des Weiteren lassen sich viele Einhandzwingen auch als Spreizzwingen umfunktionieren. Einfach den “Kopf” der Einhandzwinge gibt es viele verschiedene Ausführungen.

Federzwinge

Klein, aber mit viel Kraft. Die Federzwinge oder auch Leimklemm-Zwinge genannt ist ein schneller und praktischer Helfer. Die Spannkraft ist je nach integrierter Feder gleichbleibend, aber oft aussreichend für viele Positionsarbeiten. Der Spanndruck lässt sich bei Federzwingen zwar nicht regulieren bzw. beeinflussen, doch bringen gute Federzwingen oft satten Spanndruck mit auf das Werkstück.

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